Dressur-Studien
  • Netzwerk “Fair zum Pferd!”

    Machen Sie mit und tauschen Sie sich im Forum aus: Bei unserem Netzwerk "FAIR zum Pferd!"

  • Newsletter abonnieren

    Abonnieren Sie doch unseren kostenlosen Newsletter, so erfahren Sie immer, was sich Neues bei den DS getan hat. Tragen Sie dazu unten im Feld Ihre E-Mail Adresse ein.

    Newsletter
    Abonnieren Sie unseren
    kostenlosen Newsletter:
    Wir geben Ihre E-Mail Adresse nicht weiter! Und Sie können sich natürlich jederzeit wieder vom Newsletter mit einem Mausklick abmelden.
  • Kalender

    Mai 2013
    M D M D F S S
    « Jun    
     12345
    6789101112
    13141516171819
    20212223242526
    2728293031  
  • « | Home | »

    Légèreté ohne Schwung? Leserbriefe zum “losen Rücken”

    Von Verwaltung Dressur-Studien | 4.Juli 2009




    Die Légèreté ohne Schwung? Gerd Heuschmanns Thesen in der Kritik

    In unserer Ausgabe der Dressur-Studien, Ausgabe 1/2008 „Ausbildung nach Plan“, sorgte der Tierarzt Dr. Gerd Heuschmann mit einigen Thesen für reichlich Diskussionsstoff. Pferde, die im Sinne der iberisch-französischen Reitlehre ausgebildet würden, zeigten oftmals keinen Schwung, so der Veterinär. Zudem würden sie mit einem „losen Rücken“ gehen.

    Der Begriff des losen Rückens wurde im vergangenen Jahrhundert von Udo Bürger geprägt. Er bezeichnete den losen Rücken allerdings als unerwünscht. Anders dagegen Gerd Heuschmann: Der lose Rücken schade dem Pferd nicht – er sei aber auch kein getragener Rücken. Offenbar, so seine Vermutung, würde bei der iberisch-französischen Reitweise der Schwung eine geringere Rolle spielen: „Hier werden die Pferde ohne Schwung gearbeitet, er ist nicht erwünscht und vielleicht auch einfach nicht Ziel der Ausbildung.“ Als Paradebeispiel nannte Gerd Heuschmann in diesem Zusammenhang den portugiesischen Reitmeister Nuno Oliveira. Die Dressur-Studien befragten dazu Vertreter der iberisch-französischen Reitweise bis hin zur Spanischen Hofreitschule – wir wollten wissen, was sie von dieser These halten – nachlesbar sind diese Interviews in unserem Heft 2/2008: Schwung und Verstärkungen, Sie können es hier direkt bestellen.

    Nuno Oliveira formulierte seine Meinung zum Schwung so:

    „Schwung heißt, das Pferd in dem Rahmen zu haben, den Sie haben wollen, und dass es in jedem Augenblick dieselbe Energie zeigt, in der Haltung, die Sie wollen, ohne Unterstützung durch Hilfen, so lange wie möglich. Schwung ist nicht, was viele Menschen glauben und predigen. Das Pferd in die Anlehnung treiben, und das Pferd wird rund, dynamisch, und das ist alles? Ein Zeichen von Schwung ist ein ruhiger Kopf. Spektakuläre Bewegung und Zwang – der Unverständige sagt, dass das Pferd vorwärts geht. Ein Pferd, das Schwung hat und seine Hinterhand engagiert, findet die Anlehnung selbst. Sie verlieren den Schwung, weil sich Ihr Körper mehr bewegt als der des Pferdes.“ (Entnommen aus dem Buch: „Zu Hause bei Nuno Oliveira – Momente und Ansichten aus dem täglichen Training“ von Eleanor Russel, Olms Verlag 2007)

    Wir baten um Ihre Meinung zu diesem Thema. Die Leserbriefe konnten wir in unserem Heft leider alle nur stark gekürzt abdrucken, deswegen haben Sie hier die Möglichkeit die Leserbriefe in Ihrer ganzen Länge – ungekürzt – nachzulesen.

    Leserbrief von Michael Putz und Prof. Dr. Ellen Kienzle

    Weitere Leserbriefe zum losen Rücken

    © 2009, Dressur-Studien. Alle Rechte vorbehalten!

    Topics: Im Gespräch | Kein Kommentar »

    Kommentare